Mehr Erfolg durch Ordnung

Wie ordentlich bist du? Vor allem am Arbeitsplatz und auf dem Desktop deines Computers? Nicht so toll? Schon mal Sprüche wie: “Wow, du hast aber viele Dateien auf dem Desktop!” oder andere Kommentare zur Ordnung gehört? Dann ist Vorsicht angesagt. Solche Aussprüche sollte man nicht als Kompliment für den eigenen Genius werten. Ordentlich sein und arbeiten ist kein Attribut aus der ‘kann’ oder ‘wäre toll’ -Schublade sondern notwendig.
Deine Vorgesetzten müssen in regelmäßigen Abständen darüber entscheiden ob du für eine Beförderung geeignet bist oder ob du mehr Geld bekommen kannst. Deine messbare Leistung ist nicht der einzige Faktor, der hier zum Tragen kommt. Man wird auch den Eindruck von dir mit in die Rechnung nehmen und genau diesen Teil kannst du sehr einfach beeinflussen.

Wie steht es um die eigene Wahrnehmung?

Fällt dir Unordnung auf? Wie sehen die Schreibtische deiner Kollegen aus? Lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Zustand des Arbeitsplatzes und ihrer Arbeitsweise herstellen? Kommst du zu positiven oder negativen Attributen wenn du vom Schreibtisch auf Arbeitsweise schließt und gibt es einen Zusammenhang zur Ordnung auf dem Arbeitsplatz? Der Bezug ist offensichtlich aber er wird nicht direkt wahrgenommen und deshalb gerne ignoriert.

Wie wirkt es sich aus?

Mal dahingestellt ob ich wirklich ordentlich bin — meine bessere Hälfte hätte hier garantiert einen Kommentar mit irgendwelchen Socken — mein Arbeitsplatz wird als ordentlich und aufgeräumt wahrgenommen. Es ist sauber, die Kaffeetasse übernachtet nicht auf dem Tisch, Unterlagen haben ihren Platz und die Notizzettel zeigen Struktur. Kostet mich keine Minute zum Feierabend aber macht sich gravierend bemerkbar und das gleich doppelt oder gar dreifach.
1, Ich fühle mich viel wohler
2, Ich bin tatsächlich ordentlicher geworden
3, Meine Reputation in Sachen Ordnung, Struktur, Organisation und was man daraus ableiten kann, ist exzellent

Aufgeräumt ist es angenehmer

Als Mensch nimmst du beinahe alles, was um dich herum passiert, wahr. Hattest du schon mal den Moment, dass du einen Satz im Kopf hattest aber nicht zuordnen konntest wo du ihn gelesen hast? Du schaust dich um und findest den Satz nach kurzer Zeit auf einem Werbeschild oder mindestens das Logo zum Slogan. Und es geht noch um einiges darüber hinaus — die Dinge um dich herum können dich tief beeinflussen. Ein Notizzettel, hilft dir an etwas zu denken. Hast du 40 Zettel mit Dingen an die du denken musst dann erzeugt das wohl vor allem ein tiefes ‘Oh wann soll ich das nur alles schaffen’.

Kleines Rezept

Umgebe dich mit Dingen die dir helfen, mit Sachen die du gerade brauchst und mit Aufgaben die wirklich zu erledigen sind. Alles andere ist im Rollcontainer oder Schrank gut aufgehoben, bis es gebraucht wird.

Schau dich ab und zu mal um. Könnte deine Tastatur, die Maus, dein Werkzeug, dein Telefon oder der Schreibtisch eine Reinigung vertragen? Dann geh kurz mit dem Lappen drüber.

Zum Feierabend solltest du den nächsten Tag vorbereiten. Kaffeetasse in die Spülmaschine, einmal kurz durch die Notizen, das erledigte abhaken, Aufgaben für den nächsten Tag zurecht legen und gegebenenfalls ergänzen.

Diese Schritte werden dich weniger als fünf Minuten beschäftigen und vom Vorgesetzten als ordentlich wahrgenommen zu werden wird sich auszahlen.

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